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    Gemeinsam stark - kreativ und virtuell!

    Gemeinsam stark - kreativ und virtuell!

    Zwangsferien und Homeoffice. Die Kinder sind zuhause, weil Schulen und Kitas geschlossen sind; Mütter und Väter müssen aus den eigenen vier Wänden arbeiten. Wie lässt sich der Tag organisieren? Wie beschäftigen sich die Kleinen? Und welche Unterstützung brauchen die größeren Kinder? Heidi Zink, Klinikleiterin der Johannesbad Klinik Königshof, und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen Müttern und Vätern in den Eltern-Kind-Präventionsmaßnahmen, wie sie sich am besten mit ihren Kindern beschäftigen. Sie haben sieben Tipps zusammengestellt, die die aktuelle Lage zuhause entspannen.


    1. Der Familienrat entscheidet:

    Gemeinsam klären alle, wie der Tag am besten ablaufen kann. Wann wollen wir essen? Wann lernen die Kinder, wie und wo? Wie viel Zeit brauchen Mama und Papa im Homeoffice? Daraus entwickeln alle gemeinsam einen Tagesplan. Feste Zeiten sind wichtig – auch zum Lernen und für die Hausaufgaben. Das gibt dem Tag Struktur. „Wenn Eltern Stundenpläne erstellen, damit die Kinder die Lernpläne und Aufgaben abarbeiten, beugt das täglichen Diskussionen vor“, sagt die Klinikleiterin, die selbst zwei Töchter hat.

    2. Miteinander kreativ:

    Die Eltern sind keine Animateure. Die Kinder können beim Spiel ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je weniger die Erwachsenen vorgeben, desto mehr bringen sich die Kleinen ein. Kochen mit ein paar Schüsseln und Legosteinen; gemeinsam Geschichten erfinden. Da gibt es sicher was zu lachen. Ein Tipp der Kolleginnen aus dem Kindertreff der Johannesbad Klinik Königshof: aus Klorollen einen Schmetterling oder einen Osterhasen basteln.


    3. Bewegung tut gut:

    Frische Luft stärkt das Immunsystem. Auch wenn derzeit gefordert ist, zuhause zu bleiben, kann man in der Wohnung oder draußen spielen. Wer kennt nicht Kästchenhüpfchen oder Gummitwist? Mütter und Väter können ihre Spiele aus der eigenen Kindheit wieder hervorkramen und mit den Kindern spielen. Oder ein Würfelspiel zum Mitdenken und Bewegen, das die Kinder im Kindertreff der Johannesbad Klinik Königshof oft spielen. „Jede Zahl bedeutet eine Aufgabe – das wird vorher ausgemacht“, erklärt Tanja Hofstetten, Praktikantin in der Klinik. Als Beispiel: Wer eine 1 würfelt, muss aufstehen; bei einer 3 muss man mit der Zunge schnalzen und bei der 6 heißt es: stampfen. „Das ist gut für die geistige und körperliche Fitness und zum Austoben“, weiß Olga Maier, Leiterin Kindertreff.

    4. Virtuell treffen:

    Handy-Auszeiten sind sinnvoll; für kontaktlose Treffen sind Mobiltelefone und Tablets aber ideal. Oma und Opa freuen sich, wenn sie mit den Enkelkindern spielen können – wenn auch nur virtuell: Warum nicht einfach per Videoanruf mit den Großeltern Rätsel raten oder Geschichten erzählen? Die größeren Kinder können mobil den Kontakt zu Freunden halten: Per Videoanruf lässt es sich quatschen, lachen, tanzen und spielen.

    5. Ruhe für alle:

    Jeder braucht mal eine Auszeit – groß wie klein, das entspannt die Lage zuhause. Ein Buch, eine kurze Yoga-Einheit, Fernsehen oder Musikhören – jeder hat seine Vorlieben, denen er nachkommen sollte. Susanne Hemmann, Ergotherapeutin aus der Johannesbad Klinik Königshof, empfiehlt eine Eltern-Kind-Massage. „Wir erzählen die Geschichte vom Bauern, der im Frühling sein Feld bestellt und massieren dabei die Kinder“, sagt Susanne Hemmann. Als Beispiel: Läuft der Bauer über das Feld, tippeln Daumen und Zeigefinger über den Rücken. Wenn der Wind bläst, pustet der Masseur ein wenig; beim Regen tippen die Finger auf den Rücken; Fäuste simulieren Blitz und Donner. „Zum Abschluss streichen die Hände locker die Muskeln aus – es scheint wieder die Sonne!“

    6. Alle packen an:

    Kochen, Frühjahrsputz, ausmisten – dafür lässt sich freie Zeit sinnvoll nutzen. Alle bereiten das Abendessen gemeinsam zu oder veranstalten in der Familie einen Kochwettbewerb. Beim anstehenden Großreinemachen packen alle mit an. Von der gemeinsamen Zeit profitieren alle!

    7. Sorgen ernst nehmen:

    Die aktuelle Lage ist für alle neu, das schafft Unsicherheit. Kinder sind besonders empfänglich für Schwingungen weiß die Ergotherapeutin. Sie empfiehlt: „Zuhören, Bedenken ernst nehmen und die aktuelle Situation anschaulich erklären. Eltern dürfen je nach Alter der Kinder auch die eigenen Sorgen mitteilen.“ Susanne Hemmann betont: „Das hilft den Kindern und der ganzen Familie.“

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Unsere Einrichtungen sind ein aktiver Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens und als solche derzeit hohen Belastungen ausgesetzt. Es ist unser oberstes Ziel die Gesundheit unserer Patienten, Mitarbeiter und Partner sowie deren Angehöriger zu verbessern, zu erhalten; keinesfalls zu gefährden.

    Ein Aufenthalt in unseren Kliniken bedeutet allerdings auch, sich in Situationen zu begeben, wie bsp. Gruppen(therapie)-Angebote wahrzunehmen, Ausflüge außerhalb der Klinik zu unternehmen, u.ä., die bei der derzeitigen Lage nicht den Ansprüchen einer umfassenden Infektionsprävention genügen. Wir werden unserer Verantwortung vollumfänglich gerecht und befinden uns im stetigen Austausch mit den verantwortlichen Behörden, um einzelne Maßnahmen oder die gesamte Durchführung des Aufenthaltes zu bewerten.

    Danke für Ihr Verständnis, dass dies ggf. dazu führen kann, dass wir unser Angebot den Umständen entsprechend anpassen müssen. Sollte eine Durchführung derzeit nicht möglich sein, so informieren wir Sie selbstverständlich rechtzeitig und bieten, insofern möglich, Alternativen zu einem späteren Zeitpunkt an.

    Haben Sie vorab Fragen zu Ihrem Aufenthalt? Gerne stehen wir Ihnen dafür telefonisch oder per eMail zur Verfügung!

    Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Seite des Robert Koch Institutes und der WHO.

    Ihr Team der Johannesbad Gruppe