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    Gesunde Handwerker mit BauPrevent

    Veröffentlicht am 14.06.2019

    Gesunde Handwerker mit BauPrevent

    Schwer schleppen, oft kniend oder gebückt arbeiten, täglich die gleichen Bewegungsabläufe wiederholen – Menschen, die Handwerksberufe ausüben, sind oft körperlich hohen Belastungen ausgesetzt.
    Schon bald sollen integrierte Sensoren in Kleidung, Gürtel, Schuhen oder Uhren den Träger bei Fehlhaltungen oder zu hoher Belastung warnen und so Verletzungen oder Langzeitschäden vorbeugen.

    Getestet wird das Verfahren für ein arbeitsalltagstaugliches Belastungsmonitoring nun im Labor für medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) in der Johannesbad Fachklinik, Gesundheits- und Rehazentrum Saarschleife.

    Das Projekt „BauPrevent“ wurde gemeinsam vom August-Wilhelm-Scheer-Institut für digitale Produkte und Prozesse in Saarbrücken (AWSi), der Arbeitsgruppe wearHEALTH der Technischen Universität Kaiserslautern, dem eBusiness‐KompetenzZentrum für Planen und Bauen in Kaiserslautern sowie weiteren Partnern gestartet.

    Im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ wird BauPrevent auch vom Bundesministerium für Bildung Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

    „Angesichts der demografischen Entwicklung und des Fachkräftemangels ist die berufliche Rehabilitation ein wesentliches Standbein für unsere Gesellschaft“, erklärt Dr. Rolf-Dieter Mayer, Chefarzt und Ärztlicher Leiter der Klinik.
    Mit BauPrevent haben auch die Handwerksbetriebe die Möglichkeit, die anonymisierten Daten ihrer Angestellten auszuwerten und die Anforderungen entsprechend anzupassen. So können Betriebsunfälle und
    Erkrankungen wie zum Beispiel Bandscheibenvorfälle vermieden werden – gut für Arbeitnehmer und Arbeitgeber!


    Nach den Tests im Labor werden die Sensoren noch unter realen Bedingungen im Arbeitsalltag gecheckt.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Unsere Einrichtungen sind ein aktiver Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens und als solche derzeit hohen Belastungen ausgesetzt. Es ist unser oberstes Ziel die Gesundheit unserer Patienten, Mitarbeiter und Partner sowie deren Angehöriger zu verbessern, zu erhalten; keinesfalls zu gefährden.

    Ein Aufenthalt in unseren Kliniken bedeutet allerdings auch, sich in Situationen zu begeben, wie bsp. Gruppen(therapie)-Angebote wahrzunehmen, Ausflüge außerhalb der Klinik zu unternehmen, u.ä., die bei der derzeitigen Lage nicht den Ansprüchen einer umfassenden Infektionsprävention genügen. Wir werden unserer Verantwortung vollumfänglich gerecht und befinden uns im stetigen Austausch mit den verantwortlichen Behörden, um einzelne Maßnahmen oder die gesamte Durchführung des Aufenthaltes zu bewerten.

    Danke für Ihr Verständnis, dass dies ggf. dazu führen kann, dass wir unser Angebot den Umständen entsprechend anpassen müssen. Sollte eine Durchführung derzeit nicht möglich sein, so informieren wir Sie selbstverständlich rechtzeitig und bieten, insofern möglich, Alternativen zu einem späteren Zeitpunkt an.

    Haben Sie vorab Fragen zu Ihrem Aufenthalt? Gerne stehen wir Ihnen dafür telefonisch oder per eMail zur Verfügung!

    Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Seite des Robert Koch Institutes und der WHO.

    Ihr Team der Johannesbad Gruppe