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    "Es geht voran!"

    Veröffentlicht am 17.05.2019

    "Es geht voran!"

    Vor rund zwei Monaten ist Dr. Michael Scholten von  seinem Aufenthalt beim Stamm der Kara in Äthiopien in die Johannesbad Fachklinik, Gesundheits- und Rehazentrum Saarschleife zurück gekehrt. Während seines zweieinhalb-wöchigen Einsatzes - in Zusammenarbeit mit humedica und Yann Steinmann von der Agentur echtgut in Saarbrücken - hat er viel im Medium Health Center erlebt - und auch einiges bewegt!

    Dr. Scholten hat sich vor Ort viel Zeit genommen, um das einheimische Klinikpersonal zu schulen. So wurden die unbedingt notwendigen Hygienevorschriften und auch der Umgang mit medizinischen Geräten wie beispielsweise dem Ultraschallgerät für die Geburtsvorbereitung besprochen und in die Praxis umgesetzt.
    Auch außerhalb des Health Centers war Dr. Scholten aktiv. Für weitere Schulungen von Pflegekräften und Medizinstudenten fuhr das Team teilweise stundenlang quer durchs Land. Das Ziel: So viel Wissen rund um Hygiene und praktische medizinsche Arbeit wie möglich zu vermitteln.

    Durch nicht nur das einheimische Team im Health Center profitiert vom Besuch unseres leitenden Oberarztes. Dr. Scholten hat sich auch mit dem Heiler vor Ort ausgetauscht und sich mit dessen - oft sehr einfachen - Methoden befasst: „Hier treffen westliche Medizin und Stammesheilkunde zusammen – wir lernen beide voneinander“. Die schon sehr alten und verrosteten Hilfsmittel des Heilers wurden dabei gegen neue ausgetauscht.

    Und auch langfristig möchte Dr. Scholten von der Saarschleife aus das Team in Äthiopien unterstützen. In regelmäßigen Video-Konferenzen wird er dem neuen Koordinator von humedica mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Unsere Einrichtungen sind ein aktiver Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens und als solche derzeit hohen Belastungen ausgesetzt. Es ist unser oberstes Ziel die Gesundheit unserer Patienten, Mitarbeiter und Partner sowie deren Angehöriger zu verbessern, zu erhalten; keinesfalls zu gefährden.

    Ein Aufenthalt in unseren Kliniken bedeutet allerdings auch, sich in Situationen zu begeben, wie bsp. Gruppen(therapie)-Angebote wahrzunehmen, Ausflüge außerhalb der Klinik zu unternehmen, u.ä., die bei der derzeitigen Lage nicht den Ansprüchen einer umfassenden Infektionsprävention genügen. Wir werden unserer Verantwortung vollumfänglich gerecht und befinden uns im stetigen Austausch mit den verantwortlichen Behörden, um einzelne Maßnahmen oder die gesamte Durchführung des Aufenthaltes zu bewerten.

    Danke für Ihr Verständnis, dass dies ggf. dazu führen kann, dass wir unser Angebot den Umständen entsprechend anpassen müssen. Sollte eine Durchführung derzeit nicht möglich sein, so informieren wir Sie selbstverständlich rechtzeitig und bieten, insofern möglich, Alternativen zu einem späteren Zeitpunkt an.

    Haben Sie vorab Fragen zu Ihrem Aufenthalt? Gerne stehen wir Ihnen dafür telefonisch oder per eMail zur Verfügung!

    Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Seite des Robert Koch Institutes und der WHO.

    Ihr Team der Johannesbad Gruppe