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    Erneuter Einsatz mit humedica

    Veröffentlicht am 15.02.2019

    Erneuter Einsatz mit humedica

    Unterstützt von der Johannesbad Gruppe und der Johannesbad Fachklinik und Gesundheitszentrum Saarschleife wird Dr. Michael Scholten erneut nach Äthiopien aufbrechen, um im Dreiländereck von Kenia, dem Südsudan und Äthiopien bei den Kara medizinische humanitäre Hilfe zu leisten.

    Wie schon 2016 erfolgt unter der Federführung der Hilfsorganisation humedica ein Einsatz zur Unterstützung eines Volkes, das fernab jeglicher Zivilisation, Stromversorgung oder funktionierender Gesundheitssysteme noch auf Steinzeitniveau lebt.

    Während jedoch 2016 noch das ganze Leben des Einsatzteams und die Behandlung in und vor provisorischen Zelten stattfand, gibt es nun schon ein fest gemauertes Ambulanzzentrum. Trotzdem beziehen Dr. Scholten und seine Begleitung Herr Yann Steinmann weiter Quartier in einem Zelt mit Blick auf den krokodilreichen Fluss Omo, begleitet von allerlei fliegenden und krabbelnden Tierchen.

    Die Aufgaben haben sich auch etwas geändert: Hygieneschulung des einheimischen Ambulanzpersonals, Fortbildung der hebammenunterstützten Geburtshilfe, Fortbildungen einiger kleiner Kliniken in der Umgebung (4 - 6 Stunden mit dem Geländewagen entfernt), technische Unterstützung und Vorbereitung des Ambulanzzentrums Dus zur eigenständigen Arbeit mit Hilfe des Äthiopischen Staates innerhalb der nächsten zwei Jahre.

    Wir wünschen Dr. Scholten viel Erfolg auf seinem Einsatz - natürlich halten wir Sie regelmäßig auf unserer Website und auf Facebook auf dem Laufenden!

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Unsere Einrichtungen sind ein aktiver Bestandteil des deutschen Gesundheitswesens und als solche derzeit hohen Belastungen ausgesetzt. Es ist unser oberstes Ziel die Gesundheit unserer Patienten, Mitarbeiter und Partner sowie deren Angehöriger zu verbessern, zu erhalten; keinesfalls zu gefährden.

    Ein Aufenthalt in unseren Kliniken bedeutet allerdings auch, sich in Situationen zu begeben, wie bsp. Gruppen(therapie)-Angebote wahrzunehmen, Ausflüge außerhalb der Klinik zu unternehmen, u.ä., die bei der derzeitigen Lage nicht den Ansprüchen einer umfassenden Infektionsprävention genügen. Wir werden unserer Verantwortung vollumfänglich gerecht und befinden uns im stetigen Austausch mit den verantwortlichen Behörden, um einzelne Maßnahmen oder die gesamte Durchführung des Aufenthaltes zu bewerten.

    Danke für Ihr Verständnis, dass dies ggf. dazu führen kann, dass wir unser Angebot den Umständen entsprechend anpassen müssen. Sollte eine Durchführung derzeit nicht möglich sein, so informieren wir Sie selbstverständlich rechtzeitig und bieten, insofern möglich, Alternativen zu einem späteren Zeitpunkt an.

    Haben Sie vorab Fragen zu Ihrem Aufenthalt? Gerne stehen wir Ihnen dafür telefonisch oder per eMail zur Verfügung!

    Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Seite des Robert Koch Institutes und der WHO.

    Ihr Team der Johannesbad Gruppe